Einkauf und Auswahl
Die Typenzahl beschreibt den Mineralstoffgehalt und nicht die Feinheit. Helles Weizenmehl eignet sich für feine Teige, höhere Typen schmecken kräftiger. Dinkel-, Roggen- und glutenfreie Mehle verhalten sich beim Kneten und Backen unterschiedlich.
Richtig lagern
Mehl trocken, kühl und vor Licht geschützt lagern. Nach dem Öffnen schützt ein dicht schließender Behälter vor Feuchtigkeit, Fremdgerüchen und Vorratsschädlingen. Vollkornmehl wegen seines höheren Fettanteils zügiger verbrauchen.
Vorbereiten und zubereiten
Mehl vor dem Mischen auflockern und nach Gewicht dosieren. Beim Kneten Flüssigkeit schrittweise zugeben, weil die Aufnahme je nach Sorte schwankt. Zum Binden von Saucen zuerst klümpchenfrei mit Fett oder kalter Flüssigkeit vermischen.
Wozu passt Mehl?
Weizenmehl bildet elastische Brot- und Nudelteige. Kleine Mengen binden Saucen, während Stärke eine neutralere Bindung ergibt. Für knusprige Hüllen kann Mehl mit Grieß oder Stärke kombiniert werden.
Damit kochen
Passende Rezeptideen sind Indische Samosas, Jalebi und Chole Bhature. Weitere Zutaten und Küchentipps stehen im Lebensmittellexikon.
Weiterführende Quelle
Hinweise zu Lagerung und Küchenhygiene: Bundeszentrum für Ernährung.