Saisonal zu kochen bedeutet nicht, jede Woche völlig neue Rezepte zu suchen. Behalte einige verlässliche Grundgerichte und tausche nur die Gemüsekomponente passend zur Jahreszeit aus.
Grundrezept plus Saisongemüse
Pfanne, Blechgericht, Suppe, Curry und Auflauf sind flexible Grundformen. Eine Gemüsepfanne kann im Frühjahr Spargel und Erbsen, im Sommer Zucchini und Tomaten, im Herbst Kürbis und im Winter Kohl oder Wurzelgemüse enthalten. Garzeit und Schnittgröße werden angepasst, der grundsätzliche Ablauf bleibt vertraut.
Frühling und Sommer
Im Frühjahr stehen zarte Gemüse und frische Kräuter im Mittelpunkt. Spargel, Spinat, Radieschen und Erbsen brauchen meist keine schwere Sauce. Im Sommer liefern Tomaten, Zucchini, Paprika, Bohnen und Beeren viel Farbe. Kurze Garzeiten und frische Dressings passen gut zu warmen Tagen.
Die cremige Zucchini-Orzo-Pfanne und der Tomaten-Mozzarella-Reissalat zeigen zwei einfache Sommerideen.
Herbst und Winter
Kürbis, Äpfel, Pilze und erste Wurzelgemüse bringen im Herbst warme Aromen. Im Winter eignen sich Kohl, Möhren, Rote Bete, Lauch und Lagerkartoffeln für Suppe, Ofen und Auflauf. Rösten schafft kräftige Aromen, auch wenn nur wenige Zutaten verwendet werden.
So wird saisonales Kochen alltagstauglich
- Im Saisonkalender zwei aktuelle Gemüse auswählen.
- Ein bekanntes Grundgericht festlegen.
- Eine passende Sauce oder Kräutermischung bestimmen.
- Ein zweites Gericht für mögliche Reste einplanen.
Kaufe nicht automatisch große Mengen, nur weil ein Gemüse Saison hat. Plane zuerst, wie viele Mahlzeiten daraus entstehen. So bleibt saisonales Kochen abwechslungsreich und verursacht weniger Reste.
